Allgemeine Geschäftsbedingungen Gastro Exclusive E.U.:

1. Allgemeines/Geltungsbereich

1.1. Frau Linda Lorenzoni (im Folgenden kurz „Auftragnehmerin“) erbringt ihre Leistungen im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit der Personalvermittlung an Dritte als Beschäftiger (im Folgenden „Auftraggeber“) ausschließlich zu nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden kurz „AGB“) und bilden diese einen integrierenden Bestandteil aller abgeschlossener Verträge, insbesondere Folge- und Zusatzaufträge. Durch die Aufnahme des Geschäftsverkehrs mit der Auftragnehmerin gelten die vorliegenden AGB als angenommen.

1.2. Von diesen AGB abweichende Vereinbarungen bedürfen zu ihrer Gültigkeit der ausdrücklichen schriftlichen Bestätigung durch die Auftragnehmerin.

2. Vertragsabschluss/-auflösung

2.1. Der Vertrag zwischen der Auftragnehmerin und dem Auftraggeber kommt schriftlich durch Unterfertigung des Angebotes/der Auftragsbestätigung der Auftragnehmerin durch den Auftraggeber, jedenfalls aber durch die Aufnahme der Beschäftigung des vermittelten Personals beim Auftraggeber zustande.

2.2. Der Vertrag zwischen der Auftragnehmerin und dem Auftraggeber kann von beiden Seiten unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Monatsletzten gekündigt werden.

3. Vertragsgegenstand

3.1. Die Auftragnehmerin vermittelt ihren Auftraggebern Personal zur Anstellung. Dies unter Berücksichtigung der gesetzlichen Bestimmungen.
3.2. Die Auftragnehmerin schuldet dem Auftraggeber im Rahmen der Personalvermittlung weder eine bestimmte Leistung noch einen bestimmten Erfolg.

3.3. Die Auftragnehmerin ist berechtigt, namentlich zwecks Vermittlung genannte Personen durch andere zu ersetzen.

4. Honorar

4.1. Die Höhe des jeweiligen Honorars ergibt sich aus den unterfertigten Vertragsunterlagen, widrigenfalls wird die Auftragnehmerin ein angemessenes Entgelt für den jeweiligen Vertragsgegenstand in Rechnung stellen.

4.2. Für die Berechnung des Honorars der Auftragnehmerin für vermitteltes Personal wird das Jahresbruttozielentgelt samt variabler Entgeltbestandteile zugrunde gelegt und ist der Auftraggeber verpflichtet, die Auftragnehmerin unverzüglich über eine Einstellungszusage und die Entgeltbestandteile zu informieren. Diese Regelungen gelten auch dann, wenn das vermittelte Personal in einem mit dem Auftraggeber wirtschaftlich verbundenes Unternehmen eingestellt wird.

4.3. Sollten sich nach Vertragsabschluss aufgrund gesetzlicher und/oder kollektivvertraglicher Anpassungen die für das Honorar herangezogenen Parameter ändern, ist die Auftragnehmerin zur Adaptierung des Honorars berechtigt.

4.4. Das Honorar ist ohne die gesetzliche Umsatzsteuer und ohne Abzüge binnen 10 Tagen ab Rechnungslegung zu bezahlen. Im Falle einer fehlenden Beanstandung der Rechnung durch den Arbeitgeber binnen 10 Tagen ab Rechnungslegung gilt der Inhalt dessen als anerkannt.

4.5. Im Verzugsfall werden dem Auftraggeber Verzugszinsen in Höhe von 10 % verrechnet und behält sich die Auftragnehmerin das Recht vor, sämtliche durch den Zahlungsverzug des Auftraggebers entstandene Schäden geltend zu machen.

4.6. Eine Aufrechnung von Forderungen des Auftraggebers mit dem Honorar der Auftragnehmerin ist ausgeschlossen.

5. Gewährleistung

5.1. Die Auftragnehmerin führt bezüglich des vom Auftraggeber bekannt gegebenen Anforderungsprofiles ein sorgfältiges Auswahlverfahren durch und leistet dafür Gewähr, dass das vermittelte Personal die vertraglich ausdrücklich vereinbarte Qualifikation aufweisen.
5.2. Mangels anderer Vereinbarung hat die Auftragnehmerin nur für die durchschnittliche berufliche und fachliche Eignung des vermittelten Personals einzustehen. Die Haftung der Auftragnehmerin beschränkt sich dabei auf die bei der Auswahl begangene vorsätzliche oder grob fahrlässige Sorgfaltsverletzung, sofern die mangelnde Eignung nicht ohnehin für den Auftraggeber erkennbar war.

5.3. Nach Beginn der Arbeitsleistung durch das vermittelte Personal ist der Auftraggeber zur Überprüfung hinsichtlich der fachlichen und persönlichen Qualifikation verpflichtet. Allfällige Mängel sind der Auftragnehmerin bei sonstigem Verlust von Gewährleistungs- und Schadenersatzansprüchen umgehend, spätestens jedoch binnen 1 Woche schriftlich anzuzeigen.

5.4. Liegt ein von der Auftragnehmerin zu vertretender Mangel vor und verlangt der Auftraggeber rechtzeitig Verbesserung, wird die Auftragnehmerin innerhalb angemessener Frist für einen Ersatz sorgen.

5.5. Gewährleistungs- und Schadenersatzansprüche des Auftraggebers sind bei sonstigem Verlust binnen 6 Monaten gerichtlich geltend zu machen.

5.6. Unterlässt der Auftraggeber eine gesetzliche oder vertragliche Pflicht, hat der Auftraggeber der Auftragnehmerin allfällige daraus entstehende Schäden zu ersetzen.

6. Haftung

6.1. Die Auftragnehmerin trifft keine Haftung für allfällige durch vermitteltes Personal verursachte, beim Auftraggeber oder bei Dritten entstandene Schäden, Verlust, Diebstahl oder Beschädigung von zur Verfügung gestellten Arbeitsmaterialien. Dies gilt insbesondere auch für das Anvertrauen von Geld, Wertpapieren, kostbaren oder empfindlichen Sachen.

6.2. Vor der Inbetriebnahme von Fahrzeugen oder Geräten, für die eine Bewilligung oder Berechtigung erforderlich ist, hat der Auftraggeber das Vorhandensein einer entsprechenden Bewilligung oder Berechtigung zu überprüfen. Unterlässt der Auftraggeber diese Überprüfung, sind Ansprüche gegen die Auftragnehmerin ausgeschlossen.

6.3. Die Auftragnehmerin haftet nicht für Schäden, die aufgrund höherer Gewalt, Nichterscheinen am Arbeitsplatz, Krankheit oder Unfall des vermittelten Personals entstehen.

6.4. Eine Haftung der Auftragnehmerin ist jedenfalls auf grobes Verschulden beschränkt.

7. Arbeitnehmer/innenschutz

7.1. Der Auftraggeber verpflichtet sich, Kundennamen oder kundenbezogene Daten, welche er durch seine Tätigkeit zur Anmeldung des Personals erhalten hat, in keiner Weise für sich zu verwenden. Diese Verpflichtung umfasst nicht das Recht des Auftraggebers, sämtliche Daten an Dritte weiterzuleiten, welche zur Auftragsdurchführung notwendig sind.

7.2. Der Auftraggeber verpflichtet sich insbesondere, nicht selbst zu Mitarbeitern der Auftragnehmerin in direkten geschäftlichen Kontakt zu treten und diese weder unmittelbar noch über Dritte anzuwerben. Darüber hinaus verpflichtet sich der Auftraggeber in keinen geschäftlichen Kontakt mit dem vermittelten Personal von der Auftragnehmerin zu treten, wenn dieser oder ein von ihm beauftragter Dritter den Kontakt herstellt.

7.3. Der Auftraggeber ist verpflichtet, sämtliche Unterlagen und Informationen, welcher er im Zusammenhang mit der Vertragsdurchführung der Auftragnehmerin, sowie die hieraus erlangten Kenntnisse und Informationen über den Kunden weder für sich noch für Dritte zu verwenden.

7.4. Für jeden Fall einer Zuwiderhandlung seitens des Auftraggebers ist eine Konventionalstrafe in Höhe von 3000€ an die Auftragnehmerin zu zahlen.

7.5. Der Auftraggeber verpflichtet sich im Rahmen dieser Vereinbarung, sämtliche zur Durchführung des Vertrages erhaltenen Dokumente, Datenträger und sämtliche sonstigen erhaltenen Arbeitsunterlagen, einschließlich sämtlicher etwaig angefertigter Kopien, an die Auftragnehmerin zurückzugeben.

7.6. Der Auftraggeber verzichtet insoweit auf jegliches Leistungsverweigerungsund/oder Zurückbehaltungsrecht und versichert gleichzeitig die Vollständigkeit der Rückgabe.

7.7. Diese Vereinbarung ist für den Auftraggeber nach rechtswirksamer Anerkennung 12 Monate bindend und erlischt im Falle der Nichtverlängerung.

8. Schlussbestimmungen, Rechtswahl, Gerichtsstand

8.1. Sämtliche Vereinbarungen zwischen der Auftragnehmerin und dem Auftraggeber bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform; dies gilt auch für Änderungen und Ergänzungen derselben sowie für das Abgehen dieses Formerfordernisses.

8.2. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ungültig oder nicht durchsetzbar sein oder werden, wird dadurch der Restvertrag nicht berührt. In einem solchen Fall wird die ungültige oder nicht durchsetzbare Bestimmung durch eine solche ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck dieser Bestimmung möglichst nahekommt. Dasselbe gilt für eine ergänzungsbedürftige Lücke.

8.3. Die Parteien vereinbaren, dass für den Fall von Streitigkeiten aus diesem Vertrag ausschließlich österreichisches Recht gilt.

8.4. Als Erfüllungsort für sämtliche Verpflichtungen aus der Geschäftstätigkeit der Auftragnehmerin gilt Salzburg als vereinbart.

8.5 Als Gerichtsstand für sämtliche sich aus oder im Zusammenhang mit der Geschäftsverbindung ergebende Streitigkeiten wird der das sachlich zuständige Gericht für Salzburg vereinbart. Die Auftragnehmerin ist jedoch berechtigt, eine allfällige Klage vor jedem anderen sachlich zuständigen Gericht einzubringen.